8.+ 9.9.2015 Califorien, Nevada und Utah

Wir machen uns auf Richtung Osten. Zu den Nationalparks der Canyons. Kurz nach Verlassen des Yosemite - noch in Californien - fängt schon wieder die Wüste an. Insgesamt sind wir heute 500 km gefahren. Nach 150 km mussten wir tanken, da es die nächsten 350 km keine Tankstelle gibt. Heute kam dann endlich auch beim Tanken mal unsere Safeway-Einkaufskarte zum Einsatz. Bei Vorlage dieser Karte gab es 10 Cent Nachlaß pro Gallone. So zahlten wir heute 2,89 $ für die Gallone. In Californien war der Diesel einen $ teurer als hier. An der Tankstelle haben wir uns dann doch etwas erschreckt. Das erste Mal sahen wir bewaffnete Menschen. Fünf junge Männer, die wohl von einem Jagdausflug kamen, hatten Halfter um und auf jeder Seite eine Handfeuerwaffe. Das Tragen von Waffen im öffentlichen Raum ist hier in Nevada nicht verboten. Ist schon ein komisches Gefühl! Danach ging es weiter durch "100 km nichts nach rechts und 100 km nichts nach links und nach vorne und hinten sowieso nichts"! Das längste Stück kerzengerade Straße war heute 26 km und 21 km. Dazu kamen 9 Pässe, die wir fahren mussten, immer mit Höhen von 2.100 bis 2.300 Metern. Um 17.30 Uhr waren auf einem BLM-Campground kurz vor Ely. Wunderschön angelegt und nur 8 $. So günstig haben wir noch nie übernachtet. Nach 8 Stunden Fahrt bei 30° freuen wir uns über ein Bier und eine anschließende Dusche. 

9.9.2015 weiter nach Utah

Die einzige Abwechslung, die wir heute hatten, war der Besuch der Bücherei in Ely. Dadurch konnten wir einen Teil unseres Reiseberichtes wieder ins Netz stellen. Leider war der Spaß auf 30 Minuten begrenzt, so dass wir noch nicht einmal den Yosemite mit reinsetzen konnten. Dann halt beim nächsten Mal. Ansonsten bleibt von heute nur zu vermerken, dass es nichts zu melden gibt. Wir durchqueren Meile für Meile die Wüste und es gibt wenig Abwechslung. Spätabends erreichen wir Silico, wo wir auf einem Schotterplatz an der Autobahn übernachten können. Wider Erwarten ist es eine ruhige Nacht. Wir dachten von der Autobahn sei mehr zu hören.